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Auto und Verkehr
28.12.2012 10:27 Uhr
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Trends: Das sind die Autoneuheiten 2013

BERLIN Da bahnt sich eine handfeste Autokrise an - und die Hersteller geben Vollgas: Mit vielen Neuheiten wollen sie 2013 gegen die Flaute anfahren und die Kauflust der Kundschaft wecken. Das Programm reicht von kleinen Stadtflitzern über SUVs bis hin zu Sportwagen.dpa

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BMW macht auf Familie: Der Active Tourer wird der erste Van des Münchner Herstellers. Foto: BMW (Foto: dpa)

Die Autobauer stellen für 2013 über 100 frische Modelle und Varianten in Aussicht. Hier ein Überblick über wichtige Neuheiten, die die Hersteller offziell angekündigt haben oder zu denen Informationen aus Unternehmenskreisen durchgesickert sind:

Alfa Romeo bringt im Sommer den Sportwagen 4C auf den Markt. Er gilt als Herausforderer des Porsche Cayman.

Audi baut die Modellfamilie des A3 weiter aus: Ab dem Frühjahr wird es den Kompaktwagen erstmals als Stufenheck und womöglich schon ab Herbst als Cabrio geben. Außerdem sind ein sportlicher S3 mit 184 kW/250 PS und ein RS7 in der Oberen Mittelklasse zu erwarten.

BMW bringt eine Coupé-Variante des 1er und erneuert den 5er GT. Buchstäblich spannend wird es zum Jahresende: Dann startet mit dem i3 das erste Elektroauto der Bayern. Ebenfalls Neuland betritt BMW mit dem Active Tourer, der Ende 2013 als erster Van in Serie geht.

Chevrolet feiert den 60. Geburtstag der Corvette mit einer Neuauflage, die ab Mitte des Jahres in Europa zu haben sein wird.

Citroën bietet den DS3 ab Frühjahr auch als Cabrio an.

Dacia startet im Januar den Verkauf des Sandero. Später im Jahr wird es den billigsten Kompakten der Republik auch als Kombi geben.

Fiat erweitert die 500er-Familie um den 500L Trekking mit mehr Bodenfreiheit und die XL-Version mit sieben Sitzen.

Ford nimmt die Neuauflage des Kuga und einen 134 kW/182 PS starken Fiesta ST ins Verkaufsprogramm. Geplant sind noch eine Sport- und eine Elektroversion des Focus sowie der kleine Geländewagen EcoSport.

Infiniti hat eine Mini-Limousine auf Basis des E-Autos Nissan Leaf und einen Nachfolger der G-Serie für die Mittelklasse auf dem Zettel.

Jaguar lässt als ersten zweisitzigen Sportwagen seit dem E-Type den neuen Roadster F-Type vom Stapel.

Kia will Familienväter mit der neuen Großraumlimousine Carens in der Kompaktklasse ködern. Wem der Siebensitzer zu spießig ist, bekommt bei den Koreanern zum Jahresende einen neuen Soul.

Land Rover bringt Varianten des neuen Range Rover auf den Markt: Auf eine Sportversion folgen ein Hybrid und eine Langversion.

Lexus tritt ab Juni mit der dritten Generation des IS gegen Autos wie die Mercedes C-Klasse und den 3er BMW an.

Maserati hat für Anfang 2013 die nächste Generation seines Flaggschiffs Quattroporte versprochen. Die Luxuslimousine wird zwar leichter, aber trotzdem länger - und macht so Platz für das kleinere Modell Ghibli, das zum Jahresende kommt.

Mazda startet mit dem neuen Mazda6 als Limousine und Kombi. Im Sommer folgt die nächste Generation des Kompaktwagens Mazda3.

Mercedes setzt 2013 voll auf Limousinen: Im Frühjahr gibt es die überarbeitete E-Klasse, im Sommer den CLA als stufig geschnittenen Ableger der A-Klasse und im Herbst die nächste S-Klasse. Auf der IAA im September wird ein SUV auf Basis von A- und B-Klasse stehen.

Mini lanciert als vorerst letzte Modellvariante im Frühjahr das SUV-Coupé Mini Paceman. Dann konzentriert sich die BMW-Tochter auf den Generationswechsel und fängt beim dreitürigen Grundmodell an.

Mitsubishi schickt den Kleinwagen Colt in den Ruhestand und führt stattdessen den Mirage ins Feld.

Nissan hat Pläne für einen Nachfolger des kleinen Vans Note. Einen Vorgeschmack auf das Auto gab bereits die Studie Invitation.

Opel beginnt im Januar mit der Auslieferung des kleinen Lifestyle-Autos Adam. Wenig später folgt das neue Cabrio Cascada, zum Herbst bekommt der Insignia eine umfangreiche Modellpflege.

Peugeot erweitert die 208-Familie unter anderem um ein Mini-SUV.

Porsche beginnt 2013 mit dem neuen Cayman und beendet das Jahr mit dem kleinen Cayenne-Bruder Macan. Zwischendurch startet der Verkauf des Hybrid-Boliden 918 Spyder.

Renault ersetzt den winzigen Van Modus im Frühjahr durch einen kleinen Geländewagen im Stil der Studie Capture. Außerdem kommt der neue Clio als Kombi und Sportmodell.

Seat schafft bei der neuen Leon-Generation mehr Auswahl: Ab dem Frühjahr steht der VW-Golf-Bruder auch als sportlicher Dreitürer in den Showrooms der Händler und ab Herbst erstmals als Kombi.

Subaru bietet ab dem Frühjahr die nächste Auflage des Allradkombis Forester an.

Suzuki bereitet die Nachfolge des SX4 vor. Das kleine SUV wird durch die Serienversion der Studie S-Cross vom Pariser Salon ersetzt.

Volvo bockt den neuen V40 auf und bietet das kompakte Steilheck als Crossover-Modell XC40 an.

VW macht den neuen Golf zum Oberhaupt einer großen Modellfamilie: Für 2013 geplant sind ein neuer GTI, eine Erdgas-Version, ein Kombi und als erster elektrischer VW der e-Golf. Gleich zum Jahresanfang gibt es den Beetle auch als Cabrio und den Jetta mit Hybridantrieb. Im Frühjahr ist die Kleinserie des Einliter-Autos XL1 zu erwarten.

Verkehrsteilnehmer müssen sich 2013 auf einige Reformen und neue Regeln einstellen. Der Auto Club Europa (ACE) hat die wichtigsten Änderungen zusammenfasst. Demnach bekommen alle ab dem 19. Januar ausgestellten Führerscheine ein Ablaufdatum und müssen nach 15 Jahren neu beantragt werden. Hinzu kommen Detailänderungen, die Führerscheinanwärter betreffen - zum Beispiel wird die Leistungsbeschränkung für Motorradfahranfänger von 25 kW/34 PS auf 35 kW/48 PS angehoben.

Außerdem wird es dem ACE zufolge mehr Umweltzonen geben. Für mehr als die Hälfte aller Fahrzeuge steigen die Versicherungseinstufungen. Und auf speziellen Fahrradstraßen gilt für Radler ein Tempolimit von 30 km/h.

Ob aus dem Verkehrszentralregister in Flensburg noch im Jahr 2013 das neue Fahreignungsregister wird und die Reform des Punktesystems in Kraft tritt, ist noch ungewiss. Die Pläne von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) sehen unter anderem vor, dass Verkehrssünder künftig weniger Punkte für einzelne Delikte bekommen, der Führerschein aber schon bei 8 statt 18 Punkten weg ist.

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