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Der Knigge fürs Büro
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Köln (dpa/tmn) Das Geschirr türmt sich, der Müll stinkt, und Wollmäuse bevölkern die ganze Bude: Nicht selten gibt es in Studenten-WGs dann Krach, wer aufräumen soll. Da hilft nur eins: der gute alte Putzplan.
Wer ist heute dran mit putzen? (Foto: IKW) (Foto: dpa)
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Ein Putzplan ist zwar spießig - nicht selten verhindert er jedoch, dass es in einer Studenten-WG zu Streit kommt. «Ihn einzuführen, ist auf jeden Fall eine gute Idee», sagt Ludger Büter, Mediator für Wohnheimkonflikte beim Studentenwerk in Köln. Er empfiehlt, über den Putzplan hinaus allgemeine Absprachen zu treffen, welche Hygienestandards in der Wohngemeinschaft gelten sollen. «Das klingt banal. Aber es ist ein großer Irrtum, wenn Studenten glauben, dass sie sich nicht über das Putzen streiten werden.» Gebe es in Wohngemeinschaften Streit, gehe es meist um das Thema Hygiene oder Lärm.
Es sollte daher möglichst noch vor dem Einzug in die WG geklärt werden, welche Vorstellungen die anderen etwa vom Lärmpegel in der gemeinsamen Bude haben. «Viele hören gerne laut Musik», sagt Büter. Es sei immer besser, wenn das vor dem Einzug in eine Wohnung gesagt wird. Hinterher gebe es nur Streit.
Beim Thema Putzen rät er, nach Alternativen zu suchen, wenn sich ein Mitbewohner gar nicht zum Saubermachen aufraffen kann. «Man kann etwa anbieten, Dienste zu tauschen», sagt Büter. Statt zu putzen, könne einer immer einkaufen gehen. Dafür mache der andere dann sauber. Wichtig sei nur, dass die Mitbewohner sich einig werden und keiner das Gefühl hat, dass er in der Wohngemeinschaft ausgenutzt wird.
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