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Der Knigge fürs Büro
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Nürnberg Pro Jahr wechseln drei Prozent der Beschäftigten in Deutschland ihren Job. Das zeigt eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Dabei sind freiwillige Jobwechsel etwas häufiger als unfreiwillige Jobwechsel.
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Etwas mehr als jeder Zweite (52 Prozent) hat freiwillig in einem neuen Job angefangen, weil er entweder gekündigt oder um Versetzung gebeten hatte. Etwas weniger Erwerbstätige wechselten unfreiwillig (48 Prozent), etwa weil ein befristeter Arbeitsvertrag auslief oder der Arbeitgeber kündigte. Das geht aus der Studie hervor. Dafür wurden in einem Zeitraum von 1993 bis 2008 rund 20 600 Erwerbspersonen zwischen 25 und 64 Jahren befragt.
Für die meisten Beschäftigten zahlte sich ein Jobwechsel finanziell aus. Wechselte ein Beschäftigter etwa freiwillig den Beruf, stieg sein Lohnniveau im Vergleich zum alten Job um 7,6 Prozent nach dem Wechsel an. Dagegen verdienten Berufstätige, die unfreiwillig den Job wechselten, hinterher nicht mehr. Ihr Lohnniveau sackte in der Regel jedoch auch nicht ab.
Dennoch verdienen Nichtwechsler, die ihrem Unternehmen treu sind, langfristig gesehen mehr als Jobwechsler. Denn ihr Lohnniveau steigt kontinuierlich an. Bei freiwilligen Jobwechslern stagniert dagegen das Lohnniveau vor dem Wechsel. Erst nach dem Wechsel steigt es wieder an. Es erreicht jedoch nie das Lohnniveau der Nichtwechsler.
Bei den unfreiwilligen Jobwechslern stagniert das Lohnniveau vor dem Jobwechsel nicht nur. Es sackt sogar ab. Nach dem Jobwechsel steigt das Lohnniveau wieder kontinuierlich an - es erreicht aber nie das Niveau von den freiwilligen Wechslern oder den Nichtwechslern.
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