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Berlin (dpa) Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) entwickelt sich zu einem Renner: Die verfügbaren Plätze reichen wider Erwarten nicht aus. Lediglich gut die Hälfte der Bewerber wird laut Bundesfamilienministerium einen Platz bekommen.
Nur etwa die Hälfte der Bewerber wird einen «Bufdi»-Platz bekommen - die 35 000 Plätze reichen nicht aus. (Foto: Jan Woitas) (Foto: dpa)
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Nur gut die Hälfte der voraussichtlich 60 000 Bewerber wird in diesem Jahr einen der 35 000 vom Bund finanzierten Freiwilligenplätze finden. Das sagte der Sprecher des Bundesfamilienministeriums, Christoph Steegmans, in Berlin. Damit bestätigte er einen entsprechenden Bericht der «Süddeutschen Zeitung».
Der Mitte vergangenen Jahres weggefallene Zivildienst sei damit schon fast komplett kompensiert. Die 90 000 früheren «Zivis» hätten in ihren sechs Monate dauernden Einsätzen rechnerisch pro Jahr 45 000 Dienstjahre geleistet. Auf die «Bufdis» genannten Teilnehmer des Bundesfreiwilligendienstes entfallen demnach in diesem Jahr bereits 41 000 Dienstjahre. Die angebotenen 35 000 Plätze seien «schon bald vergeben». Sieben Monate nach dem BFD-Start sei dies «ein riesiger Erfolg», sagte Steegmans.
Den Weg zu mehr Plätzen für Freiwillige muss nach seinen Worten der Bundestag ebnen und zusätzliche Mittel bewilligen. Das Parlament habe das Budgetrecht. Um die Zahl der Plätze aufzustocken, verbiete sich der Griff in andere Finanztöpfe. «Es ist keine Frage des Wollens, es ist eine Frage des Dürfens», sagte Steegmans. Der BFD wird vom Bund mit 250 Millionen Euro aus Steuermitteln finanziert.
Über eine Zuteilung der Bewerber angesichts des begrenzten Angebots an Plätzen wollte das Ministerium mit den Trägern sprechen. Einige große Organisationen wie das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und die Caritas haben laut Zeitungsbericht ihre aktuellen Kontingente fast voll besetzt. Die evangelischen Träger, denen 3900 Stellen bewilligt wurden, könnten schon keine Bewerber mehr annehmen.
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