Etikette
Der Knigge fürs Büro
Richtig benehmen: So punkten Sie bei Vorgesetzten und Kollegen. mehr...
|
http://ad.de.doubleclick.net#oms.grevener-zeitung.de#jobs##891802466#120#600#3
|
London (dpa) Langfristig mehrere Überstunden am Tag erhöhen das Risiko für eine schwere Depression. Dies ergab eine Langzeitstudie mit mehr als 2000 Angestellten britischer Behörden.
Wer viele Überstunden leistet, riskiert eine Depression. (Foto: Oliver Berg) (Foto: dpa)
Rheinkreuzfahrt mit An- und Abreise sowie Ausflügen inklusive
Bei Menschen mit drei bis vier Überstunden täglich war die Wahrscheinlichkeit für eine schwere Depression deutlich höher als bei Angestellten ohne Mehrarbeit. Die Forscher um Marianna Virtanen vom University College London und dem Finnischen Institut für Arbeitsmedizin in Helsinki berichten im Fachjournal «PLoS ONE» über die Ergebnisse.
In die Studie flossen Daten von 1626 Männern und 497 Frauen ein, im Mittel waren sie 47 Jahre alt. Sie wurden zwischen 3,8 und 7,2 Jahre begleitet. Elf Prozent von ihnen arbeiteten im Schnitt elf Stunden und mehr am Tag. Bei einer ersten Untersuchung wurde ausgeschlossen, dass die Angestellten bereits psychische Beschwerden hatten.
Insgesamt entwickelten 3,1 Prozent der 2123 Befragten (66 Menschen) eine schwere Depression. Bei den 1105 Menschen mit 7 bis 8 Arbeitsstunden waren es 38, bei den 227 Befragten mit 11 bis 12 Stunden 10 Betroffene. Bei diesen Zahlen wurde anschließend der Einfluss anderer Faktoren herausgerechnet. Demnach war die Wahrscheinlichkeit für eine schwere Depression bei den Vielarbeitern doppelt so hoch wie bei Angestellten ohne Überstunden.
«Auch wenn gelegentliche Überstunden Vorteile für den Einzelnen und die Gesellschaft haben können, ist es doch wichtig zu betonen, dass übermäßige Arbeitsstunden auch mit einem höheren Risiko für schwere Depressionen einhergehen», erklärte Virtanen in einer Mitteilung zur Studie.
Die Autoren schränken ein, dass sie keine «plausiblen Erklärungen» für das vermehrte Auftreten von Depressionen bei Überstunden aus den Ergebnissen ziehen können. Aus anderen Studien gebe es aber Hinweise, dass viel Zeit im Job zu Familienkonflikten, weniger Entspannung zwischen den Arbeitstagen und mehr Stresshormonen im Blut führen könne.
Die Daten der Studie stammen aus der Whitehall-II-Studie, die 1985 in London begann und mehr als 10 000 Angestellte von britischen Behörden einbezieht. Generell gelten diese Studienteilnehmer als gesünder als der Durchschnitt der Bevölkerung. Die Rate schwerer Depressionen etwa liege mit 3,1 Prozent niedriger als in anderen Studien aus der Normalbevölkerung, die auf Werte von etwa 5 Prozent kämen, erläutern die Forscher.
Weitere Studien beispielsweise mit Fabrikarbeitern oder im privaten Sektor seien daher nötig. Auch gebe es Untersuchungen, die bei der Rate an Depressionen zu anderen Ergebnissen kommen. Oft sei nicht eindeutig definiert, ab wann von Überstunden gesprochen werden könne.
Im Jahr 2010 hatten die Autoren veröffentlicht, dass Mehrarbeit schädlich für das Herz sein kann. Daten von etwa 6000 Angestellten zeigten, dass drei bis vier Überstunden am Tag das Risiko für Herzkranzgefäßleiden um 60 Prozent erhöhten.
|
http://ad.de.doubleclick.net#oms.grevener-zeitung.de#jobs##834951687#300#250#4
|

Den richtigen Job finden, der passt. Aktuelle Stellenangebote und Ausbildungsangebote - jetzt online. mehr...
|
http://ad.de.doubleclick.net#oms.grevener-zeitung.de#jobs##1033444489#350#125#12
|
Heidelberg (dpa/tmn) Der Chef wird vermutlich nicht begeistert sein. Beschäftigte sollten sich von Zeit zu Zeit trotzdem während der Arbeit ruhig einen kleinen Tagtraum erlauben. Auch fürs Essen sollte eine kurze Auszeit genommen werden. mehr...
Berlin (dpa/tmn) Butler sind wieder in Mode. Vor allem in England und der arabischen Welt sind sie gefragt. Aber auch deutsche Superreiche haben Bedarf. Die oberste Berufsregel heißt Diskretion. Denn als Butler dringt man tief in das Privatleben seines Arbeitgebers ein. mehr...
Frankfurt/Main (dpa) Ein Bauer mit Diplom? Gibt's das wirklich? Und ob: Denn in der modernen Agrarbranche sind studierte Fachleute zunehmend gefragt. Sie haben daher gute Berufsaussichten. mehr...
BERLIN Während des Studiums im Elternhaus zu wohnen und zur Uni zu pendeln, ist bequem. Studienberater halten davon aber nicht viel: Die Zeit zum Pendeln werde meist nicht sinnvoll genutzt, und der Kontakt zu Kommilitonen bleibe auf der Strecke. mehr...
Berlin (dpa/tmn) Chefs, die ihren Angestellten etwas Gutes tun wollen, haben dafür viel Möglichkeiten. Mehr Geld ist nur eine davon. Sie könnten ihnen auch die Arbeitskleidung gratis überlassen oder die Weiterbildung finanzieren. Schlau angestellt ist das steuerfrei. mehr...
Der Beruf des Steuerfachangestellten hat einen schlechten Ruf, dabei ist er alles andere als langweilig und bietet zudem gute Jobchancen. Wir stellen das Berufsbild näher vor. mehr...
Aufgaben zu delegieren, kann Vorgesetzten viel Zeit sparen. Wichtig ist, dass Chefs ihren Mitarbeitern die übertragenen Dinge genau erklären – und mit ihnen Zwischenberichte vereinbaren. So behält der Chef den Überblick. Und die anderen wissen, was von ihnen verlangt wird. mehr...
Der Arztberuf ist immer noch für viele junge Menschen ein Traumberuf, doch es wird selbst mit einem Einser-Abi immer schwieriger, einen Studienplatz zu ergattern. Wir zeigen Möglichkeiten auf und informieren rund ums Thema "Medizinische und soziale Berufe". mehr...
Um Frauen die Scheu vor männerlastigen Technikfächern zu nehmen, wurden spezielle Frauenstudiengänge eingerichtet. Sie sollen eine entspannte Lernatmosphäre ermöglichen. mehr...
Wir stellen den Beruf "Industrieelektriker" vor, der auch Jugendlichen mit Hauptschulabschluss eine gute Perspektive bietet und informieren Sie über wissenswerte Neuigkeiten aus der Branche. mehr...