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Medienhaus Lensing
07.02.2012 14:50 Uhr
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Konstatntin Revermann zum Lehrgang des DHB: "Guten Eindruck in Kienbaum machen"

EMSDETTEN Es ist nur noch wenige Tage 15 Jahre jung, schon 1,90 Meter groß und kennt sich bestens aus mit der Deutschen Bundesbahn. Denn mehrmals in der Woche fährt Konstantin Revermann mit dem Zug von Hiltrup nach Detten - und abends wieder zurück: Zum Handballtraining bei den TVE-Junioren. Heute geht es ein ganzes Stück weiter, zum DBH-Leistungs-Stützpunkt nach Kienbaum bei Berlin, zu einem mehrtägigen Sichtungslehrgang des Deutschen Handball-Bundes im Hinblick auf die Nationalmannschaft des Jahrgangs 1996.Von Ferdi Recker

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Seine sechs Tore nützten am Ende nichts: Konstantin Revermann. (Foto: Bernd Oberheim )

Konstantin Revermann spielt in der B-Jugend des TV Emsdetten, im halblinken Rückraum, auf der so genannten "Königs-Disziplin". Als kleiner Bub spielte er Tennis, ohne heute zu wissen, ob es auch in diesem Sport wohl zu höheren Weihen gereicht hätte...

Schule und der Handball

Egal, denn jetzt nimmt der Handballsport den Großteil der Freizeit des sympathischen Schülers ein. Vormittags im Gamnasium in Hiltrup, dann an drei bis vier Tagen zum Training nach Emsdetten, am Wochenende das Punktspiel. Da bleibt nicht viel Zeit für andere Dinge. Doch Konstantin will das genau so, das spürt man im Gespräch sehr deutlich.

 

Denn er hat schon klare Vorstellungen - von Sport und Beruf. "Ich möchte gern in den Kader des Bundesligisten TV Emsdetten, später dort einen Stammplatz erkämpfen", blickt Konstantin nach vorn. Und wohin soll nach Beendigung der Schule der berufliche Weg gehen?

"Beruf ist sehr wichtig"

"In die Versicherungs-Branche, mein Vater hat eine Agentur in Hiltrup." Der Weg ist also vorgezeichnet. Denn Konstantin weiß: "Es gibt nur wenige Handballer, die durch den Sport ihr komplettes Leben finanzieren können." Der berufliche Werdegang soll schon im Mittelpunkt stehen.

Keinen deutscher Handballer als Vorbild? Konstantin zögert, ihm hat die Vorstellung des deutschen Teams bei der Euro nicht so zugesagt. "Kämpferisch in Ordnung, doch spielerisch, als Mannschaft war das zu wenig, zu wenig im Zusammenspiel."

Vater Revermann war ein in Raum Münster relativ bekannter Fußballer - und der Sohn spielt Handball? "Da hat sich mein Vater nie eingemischt. Ich bin damals mit einem Freund zum Handball-Training von DJK Hiltrup gegangen. Hat Spaß gemacht, also habe ich es versucht", nennt Konstantin den Start seiner noch jungen Karriere.

Bei Trainingseinheiten des Westfälischen Handball-Stützpunktes fiel er auf, dieser baumlange und wurfgewaltige Nachwuchshandballer. "Benni Volkmer und Stephan Hammelmann, sie haben mich zum TV Emsdetten geholt." Dort spielt Konstantin jetzt schon in zweiten Jahr, stiegt nach der C-Jugend in die B-Junioren auf.

"Guten Eindruck machen"

Heute geht es nach Berlin, "dort will ich einen guten Eindruck hinterlassen, um in Zukunft weitere Berufungen zu bekommen", lautet sein Ziel.

In Kienbaum werden spezifische Dinge geschult: Handball natürlich, ein Taktik-Test, die Motorik wird geschult. Alles muss passen...

Was kann Konstantin Revermann besser als andere Handballer seines Alters? Wieder zögert der Rückraumspieler, es ist nicht einfach, um vermeintlichen Stärken zu reden. "Ich bin körperlich recht präsent." Das sieht man, 1,90 groß, schon jetzt echt durchtrainiert. Zudem nennt Konstantin Revermann seine Schnelligkeit als weiteren Faktor und Trumpf bei seinem geliebten Handballsport.

Angriff macht viel mehr Spaß

Angriff oder Abwehr, was ist besser? "Angriff", kommt es wie aus der Pistole geschossen. Klar, Handball macht halt viel mehr Spaß, mit der Kugel in der Hand ...

Und was muss er steigern? "Die Präzision im Abschluss, die Härte meiner Würfe, daran arbeite ich immer. Zudem geht es in jedem Training auch darum, seine Spiel-Intelligenz zu steigern", weiß der 15jährige, der nach seiner Rückkehr aus Kienbaum seinen 16. Geburtstag feiert.

Mit Freude nach Berlin

Und Konstantin hätte richtig Spaß an diesem Festtag, wenn er in Kienbaum seine Ziele hat umsetzen können. Handballerisch und in den anderen Sparten einen guten Eindruck hinterlassen. "Wenn mir das gelingt, dann ist alles gut."



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Zweitligahandballer des TV Emsdetten

1

Mehr als erwartet

Patrik Liljestrand hat seinen Kader "im Griff".

EMSDETTEN. Nein - mit dieser Leistung des Handball-Zweitligisten TV Emsdetten über 60 Minuten durfte man nicht mehr rechnen. Denn bereits vor dem Spiel waren alle Chancen auf den dritten Platz längst verspielt. Niederlagen in Hamm, Essen und Minden hatten alle TVE-Pläne verstört. Doch der TVE raffte sich auf, war kämpferisch klasse und hielt gegen den ThSV Eisenach beide Punkte in der Halle. mehr...

SV Emsdetten 05

2

Das war spitze!

Christian Stegemann machte den Sack zu.

MARL. Gefühlte 30 Grad Celsius, in Marl-Hüls wurde auf einen Kunstrasen gespielt, wahrlich keine guten Voraussetzungen für den Landesliga-Absteiger Emsdetten 05. Doch das Jürgens-Team löste die Aufgabe mit enormer Bravour und feierte einen sensationellen 4:2-Auswärtssieg. mehr...

SV Emsdetten 05

3

Tolle Erfolge - aber viel zu spät!

Vargin Der traf "doppelt" beim Sieg in Marl-Hüls.

EMSDETTEN. Die Veteranen auf der Tribüne in Marl-Hüls waren sich einig: "Man soll sie alle in die Wüste schicken, auch den Trainer Flossbach", lautete die harte Forderung. Und das Urteil für die Gäste aus Emsdetten? "Wie kann diese Mannschaft nur so tief in der Tabelle stehen?" mehr...

SV Borussia Emsdetten

4

Der Kopf blieb oben!

Kapitän Marcel Langenstroer (r.) führte seine Mannschaft am Sonntag mit einer ganz starken Leistung zum Punktgewinn gegen Eintracht Ahaus.

EMSDETTEN. Die Entwicklung der Borussen in der Rückrunde ist nicht nur an den Ergebnissen abzulesen. Seit drei Spielen sind die Rot-Weißen mittlerweile ungeschlagen. Bemerkenswert dabei: Zweimal holten sie zuletzt einen Rückstand auf. mehr...

SV Borussia Emsdetten

5

Ahaus klar dominiert

Nico Niemeier war maßgeblich am Ausgleich beteiligt.

Emsdetten. Trotz eines 0:2-Rückstands behielten die Borussen am Sonntag immer einen kühlen Kopf, erkämpften sich gegen Eintracht Ahaus noch ein 2:2. Und damit waren die Gäste sogar noch gut bedient ... mehr...

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