Nach Familiendrama: Familie Pieper: Versicherung zahlt nun doch anteilig
GREVEN Ellen Pieper kann endlich ein wenig aufatmen: Die Versicherung hat sich nun doch bereit erklärt, für den Schaden an ihrem Haus aufzukommen.
Ellen Pieper und ihr Sohn vor dem Haus. (Foto: Sonja Kostersitz)
Nach Einsicht in die Ermittlungsakten und der Sichtung „zwingend notwendiger Einzelheiten für eine Bewertung“, so schreibt der Versicherer der GZ in einer Stellungnahme, habe man „eine grundlegende Regulierungszusage“ verfasst. Heißt auf Deutsch: Wir zahlen nun doch – allerdings nur 50 Prozent der Schadenssumme. „Denn der Vorsatz, der bleibt“, sagt der Versicherer.
Mit reduziertem Budget kalkuliert
Sei‘s drum. Architektin Jutta Jerzinowski, die den Wiederaufbau des Pieperschen Rohbaus seit Anbeginn leitet, ist hocherfreut: „Mit 50 Prozent kriegen wir das hin“, sagt sie. Denn aus Vorsicht habe sie ohnehin nur mit diesem reduzierten Budget kalkuliert. „Eine tolle Nachricht, die ich erstmal den Handwerkern weitergebe!“ Die stehen ohnehin schon lange in den Startlöchern, hatten jedoch kein Material. Nun kann endlich investiert werden.













