„Kinderreimgeschichten“ für Grundschulen: Schreiben und Malen für die eigene Kreativität
KREIS STEINFURT Im August 2009 wurde das Buch „Kinder(reim)geschichten“ von Anja Stroot vorgestellt, jetzt legte sie dazu auch ein Arbeitsheft für Grundschulen vor. Redakteur Peter Umlauf sprach mit der Autorin aus Hörstel-Riesenbeck.
Anja Stroot bereitete ihre Kinderreimgeschichten jetzt auch für den Grundschulunterricht auf. (Foto: privat)
Anja Stroot: Es wurde im September 2009 erstmalig in Kindergärten zur Sprachförderung eingesetzt. Seit Oktober 2009 kommt es in Grundschulen zur Anwendung, die gleichzeitig Lesungen für die Schüler veranstalten. In einer Schule waren die Kinder so begeistert von dem Buch, dass sie in den Pausen die Gedichte daraus auswendig lernen.
Welche Reaktionen gab es von den Eltern?
Anja Stroot: Väter und Mütter berichten, dass sich das Buch gut zum abendlichen Vorlesen eignet, da die Texte kurz und für die Kinder leicht zu behalten sind. Die Kleinen entwickeln schnell Lieblingsgeschichten und werden animiert, sich auch Texte zu eigenen Bildern auszudenken. Die Kreativität wird dadurch gefördert. Die Texte interessieren die Kinder wirklich, da sie von einem Kind selbst ausgewählt wurden.
Einsetzbar in Klassen eins bis vier
Wie kam es dazu, das Buch zum Unterrichtsmaterial auszubauen?
Anja Stroot: Auf Anregung der Grundschulen ist im Februar dieses Jahres dazu ein Arbeitsheft erschienen. Es kann in den Grundschulen von den Klassen eins bis vier eingesetzt werden.
Was enthält das Arbeitsheft?
Anja Stroot: Der Bogen spannt sich vom Ausmalbild über Lückentexte bis hin zum Schreib- und Malauftrag für die Kinder. Ein entscheidender Vorteil ist, dass für die Grundschulen eine Kopiergenehmigung vorliegt, wenn sie im Besitz eines Original-Exemplars sind. Das heißt, dass jede Schule im Grunde nur ein einziges Arbeitsheft benötigt.
Nächste Lesung am Sonntag in Rheine
Wann lesen Sie das nächste Mal?
Anja Stroot: Am Sonntag, 14. März, um 16 Uhr in der Volkshochschule Rheine













