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Junioren des Handballzweitligisten TV Emsdetten
Trainer Jan Wolski: "Wir waren viel zu brav"
am 8. Februar 2010 16:56 Uhr
EMSDETTEN Keine Chance hatte die A-Jugend des TV Emsdetten in der Regionalligapartie bei der 22:30-Niederlage als Gast von GWD Minden, die B-Jugend verlor nach einer ganz schwachen Leistung in der 2. Halbzeit das Heimspiel gegen Gehlenbeck mit 19:29.
0209EMS-SCHRÖDER

Max Schröder (l.) gehört zu den Spielern in der B-Jugend, die immer alles geben. "Doch ihm fehlt es noch ein wenig an Führungs-Qualitäten", sagt Trainer Christoph Brinck.

Oberheim

A-Jugend: "Wir wollen den großen Favoriten GDW Minden ein wenig ärgern!" Mit diesem Ziel fuhr die A-Jugend des TVE zum schweren Auswärtsspiel. Doch in den 60 Minuten fanden die TVE-Spieler nie zu einer Leistung, die den klaren Favoriten hätte gefährden können.

TVE-Trainer Jan Wolski: "Minden hat ganz andere Ambitionen, ein deutlich höheren Potential, besitzt die bessere Mannschaft. Darüber müssen wir gart nicht reden. Doch als Spieler muss ich mich gegen jeden Gegner mit aller Macht zur Wehr setzen, mich gegen jedes Gegentor wehren. Diese Einstellung hat mir gefehlt. Wir haben viel zu großen Respekt gezeigt, im Grunde schon vor dem Anpfiff verloren."

Die TVE-Jungs glaubten also nicht an eine Chance. "Wenn man gegen solch einen Gegner erst in der Schlussphase die erste Zeitstrafe bekommen, dann sagt das doch alles. Und auch im Angriff haben wir keinen Mut in unseren Aktionen gezeigt", sagt Jan Wolski.

B-Jugend: Trainer Christoph Brinck hatte einen ganz dicken Hals. "Die Leistung nach der Pause war grottenschlecht. Kein Aufbäumen, kein Selbstbewusstsein, niemand spricht, das war keine Mannschaft. Wir werden im Training über die Vorstellung nach der Pause reden müssen, so geht das nicht."

Dabei war in den ersten Halbzeit alles im grünen Bereich. Der TVE spielte ordentlich, war die bessere Mannschaft, nutzte aber die vorhandenen Chancen nicht konsequent genug. So stand es zur Pause 11:11, alles war offen, der TVE schien für den zweiten Durchgang die besseren Karten zu haben. Doch dann riss der Faden völlig. "Sicherlich war auch die Verletzung von Malte Kreft ein Grund, der nach einem Schlag ins Gesicht Schmerzen am Kiefer hatte", räumt Trainer Brinck ein. Dennoch ärgert sich der Coach über eine völlig leblose Truppe nach der Pause, "da hat Gehlenbeck uns vorgeführt."

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