Ausbildungsserie: Andreas Kerkhoff: "Das Auto ist mein Hobby"
NEUENKIRCHEN Wenn sie kaputt sind und er schrauben kann, hat Andreas Kerkhoff sie am liebsten: Autos. Andreas ist in der Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker. „Für mich kam nichts anderes in Frage“, erinnert sich der 17-Jährige. Von klein auf wollte Andreas, wie sein Vater auch, Kfz-Mechaniker werden.
Schon im zweiten Lehrjahr macht Andreas Kerkhoff seine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker im Autohaus Brüning. Seine Ausbildung dauert hier dreieinhalb Jahre. (Foto: Yvonne Petrausch)
Mutter fährt mit
„Das Auto ist mein Hobby, ich darf es leider noch nicht alleine fahren“, sagt Andreas. Klar, dass er den Führerschein mit 17 gemacht hat. „Meine Mutter fährt mit oder hier im Betrieb ein Kollege.“ Mit Schrauben tüfteln, ein Auto restaurieren – das ist Andreas Welt.
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Macht guten Eindruck
Ohne verschiedene Praktika läuft heute scheinbar gar nichts mehr. Auch Andreas Tipp für jeden Ausbildungssuchenden ist: „Macht so viele Praktika wie möglich. Geht in große und kleine Werkstätten, in freie und Fachwerkstätten.“ In der Werkstatt bekäme man andere Einblicke. Besonders die Freiwilligkeit mache einen guten Eindruck.
Am liebsten beschäftigt sich Andreas mit der Mechanik der Autos. „Getriebe ausbauen und Bremsbeläge wechseln“, schwärmt er.
Ins Auto einarbeiten
„Jedes Auto ist anders. Dieser Job hat viel mit Erfahrung zu tun und die kommt nun mal erst mit der Zeit“, weiß der Azubi. Er hat sich für eine freie Werkstatt entschieden, weil „ich hier alle Autos habe, ich nicht an eine Marke gebunden bin“. Nur so käme auch die Erfahrung für alle Autos.
Doch wer denkt, Andreas schraubt den ganzen Tag, der irrt. „Mittlerweile ist viel Elektronik hinzugekommen. Viele Leute denken aber auch, der Computer macht jetzt alles.“ Den benutzen die Kfz-Mechatroniker allerdings hauptsächlich zur Fehlereingrenzung. „Der PC sagt einem nicht alles. Man muss sich ins Auto einarbeiten“, betont Andreas.
Er ist der erste Auszubildende, der bei Brüning in der Werkstatt arbeitet. „Ich freue mich immer, wenn ein Auto fertig aus der Werkstatt fährt, weil man weiß, wie viele Arbeitsstunden darin stecken.“












