Preußen Borghorst: Sechs Jubilare für langjährige Treue ausgezeichnet
BORGHORST Auch beim SC Preußen Borghorst ist es Tradition, langjährige Mitglieder besonders zu ehren. Am Samstagabend hatte der Vorstand dazu sechs „Alt-Preußen“ zu einer Feierstunde eingeladen, um sie für ihre Treue auszuzeichnen.
Für ihre langjährige Mitgliedschaft, oft verbunden mit ehrenamtlichen Engagement ehrten Preußens Vorsitzender Johannes Schmitz (2.v.l.) und sein Stellvertreter Günter Overkamp (2.v.r.) Hermann Kläver (l.), Günter Herick (3.v.l.), Rolf Üding (4.v.l.), Willi Brinkhaus (3.v.r.) und Günter Gehring (r.) mit einer Urkunde und einem Präsent. (Foto: Detlef Held)
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Die Jubilare
- Vor 65 Jahren kam Willi Brinkhaus zum SCP, spielte in allen Jugendteams, später in der 2. Seniorenmannschaft. Von 1976 bis 1985 engagierte er sich als Jugendtrainer, bevor ihn eine schwere Verletzung zum Aufhören zwang.
- Rolf Üding ist seit 60 Jahren dem SCP treu geblieben. Er spielte in allen Jugendteams. Im Seniorenbereich wurde er in der 1. und der 2. Mannschaft eingesetzt, bevor er zur Bundeswehr einberufen wurde. Danach ließ sein Beruf als Außendienstmitarbeiter keine Zeit mehr aktiv im Verein Fußball zu spielen. Doch seinem SCP ist er heute noch verbunden.
- Das gilt auch für Günter Böhmer, der dem SCP ebenfalls seit 60 Jahren angehört und hier auch das Fußballspielen lernte. Später war er neun Jahre lang Trainer der A-Jugend, danach weitere neun Jahre Trainer der 3. und auch der 4. Mannschaft, bis er sich zur Ruhe setzte.
- Seit 50 Jahren ist Günter Herick ein Preuße. Das Fußballspielen musste er in der Jugend wegen eines schweren häuslichen Unfalls aufgeben. Er blieb dem SCP aber als Kassierer und Platzordner verbunden – bis heute. Kein Heimspiel, wo er nicht diese Aufgaben ehrenamtlich ausfüllt.
- Günter Gehring, ebenfalls seit 50 Jahren SCP-Mitglied, spielte in der Jugend zunächst beim SCP, wechselte dann zum SV Wilmsberg. 1968 kehrte er zurück, war unter anderem Mitglied der Landesligatruppe von 1969 bis 1970, hängte seine Fußballstiefel 1975 an den berühmten Nagel. Er wurde Fußballobmann bei den Alten Herren (bis 1980) und ist zudem seit 1977 für die Bandenwerbung und Sponsorengewinnung beim SCP tätig. „Eine Aufgabe, die immens wichtig ist“, wie der Vorsitzende Schmitz in seiner Laudatio betonte.
- Hermann Kläver hat zwar nie selber aktiv Fußball gespielt, dennoch ist er dem SCP seit 50 Jahren als passives Mitglied treu verbunden. „Auch solche Mitglieder brauchen wir. Das zeigt, dass wir wirklich eine Preußenfamilie sind“, betonte der Vorsitzende zum Abschluss, bevor man zum gemütlichen Teil überging und natürlich in Erinnerungen schwelgte.












