Hintergründe und Rückblick
Opels langer Weg
Alle Entwicklungen beim Großkonzern und dem Werk in Bochum. mehr...
|
http://ad.de.doubleclick.net#oms.grevener-zeitung.de#nationalnews##1222662644#120#600#3
|
Berlin Der Streit zwischen Gebern und Nehmern im Länderfinanzausgleich spitzt sich weiter zu. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) hat Bayern für den Fall einer Klage vor dem Bundesverfassungsgericht mit der Aufkündigung aller Länderausgleichsvereinbarungen gedroht.
Hannelore Kraft im Düsseldorfer Landtag
Die unionsregierten Geberländer Bayern und Hessen wollen ihre Zahlungen deckeln. Sie erwägen eine neue Klage vor dem Bundesverfassungsgericht, sollten Änderungen auf dem Verhandlungsweg in diesem Jahr scheitern. Für diese Haltung haben sich beide Länder den Unmut auch unionsregierter Bundesländer zugezogen.
Dobrindt: "Plumper Erpressungsversuch"
CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt warf Kraft einen «plumpen Erpressungsversuch» vor. «Frau Kraft klammert sich verzweifelt an den Länderfinanzausgleich, weil ihr Land in den eigenen Schulden absäuft. Statt immer nur auf die Millionen aus Bayern zu schielen sollte Frau Kraft endlich ihren NRW-Haushalt sanieren.» Deutschland könne sich kein Transfersystem leisten, bei dem die Hälfte der Länder bei Bayern am Tropf hänge, hieß es in einer Mitteilung Dobrindts. «Der Länderfinanzausgleich in der heutigen Form hat definitiv keine Zukunft.»
Kraft pochte dagegen darauf, dass der Länderfinanzausgleich eingehalten werden müsse. «Wir haben eine feste Vereinbarung bis 2019, der Herr Seehofer selbst zugestimmt hat. Solidarität ist keine Einbahnstraße.» Nordrhein-Westfalen habe 30 Jahre lang «ohne Klagen unter anderem auch für den Aufbau Bayerns gezahlt, war aber bisher nur in drei Jahren Empfängerland».
Bayern zahlte 2011 mit rund 3,66 Milliarden Euro die Hälfte der bundesweit umverteilten Mittel von insgesamt 7,308 Milliarden Euro. Nordrhein-Westfalen bekam im vergangenen Jahr 224 Millionen Euro aus dem Finanzausgleich. Dessen größter Nutznießer war Berlin, das mehr als 3 Milliarden Euro erhielt.
Düsseldorf Die nordrhein-westfälische Verbraucherzentrale hat mit der Abmahnung von Frauenärzten begonnen. Die Verbraucherschützer werfen den Medizinern unlautere Geschäftemacherei mit der Angst vor. So werde die Ultraschall-Untersuchung der Eierstöcke von vielen Gynäkologen als wertvolle Krebsvorsorge angepriesen. mehr...
Berlin/Düsseldorf Die nordrhein-westfälische Landeschefin der Linkspartei Katharina Schwabedissen und die stellvertretende Linke-Vorsitzende Katja Kipping haben ihre gemeinsame Kandidatur für den Parteivorsitz erklärt. mehr...
BERLIN In Deutschland sterben immer weniger Menschen an ihrer Drogensucht. Doch viele - vor allem junge Menschen - hängen inzwischen fast krankhaft am heimischen Computer oder an öffentlichen Geldspielautomaten. mehr...
BERLIN/DÜSSELDORF Der Machtkampf um den Vorsitz der Linken geht nach dem Verzicht Oskar Lafontaines in eine neue Runde: Die stellvertretende Linke-Vorsitzende Katja Kipping und die NRW-Landeschefin Katharina Schwabedissen kandidieren für eine weibliche Doppelspitze. mehr...
Berlin (dpa) Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) macht die stockende Energiewende stärker zur Chefsache. «Die Energiewende ist eine große Aufgabe, man kann sagen eine Herkulesaufgabe, der wir uns verpflichtet fühlen», sagte sie im Bundeskanzleramt. mehr...
|
http://ad.de.doubleclick.net#oms.grevener-zeitung.de#nationalnews##1487362717#300#250#4
|