http://ad.de.doubleclick.net#oms.grevener-zeitung.de#nationalnews#dcopt=ist;#1077069798#728#90#2
http://ad.de.doubleclick.net#oms.grevener-zeitung.de#nationalnews##1222662644#120#600#3
Medienhaus Lensing
04.02.2012 12:19 Uhr
Schriftgröße: A A A

Länderfinanzausgleich: Hannelore Kraft droht Bayern

Berlin Der Streit zwischen Gebern und Nehmern im Länderfinanzausgleich spitzt sich weiter zu. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) hat Bayern für den Fall einer Klage vor dem Bundesverfassungsgericht mit der Aufkündigung aller Länderausgleichsvereinbarungen gedroht.dpa

«
1/1
»

Hannelore Kraft im Düsseldorfer Landtag 

«Wenn Bayern den Länderfinanzausgleich aufkündigt, dann liegen automatisch auch alle anderen Ausgleichssysteme unter den Bundesländern auf dem Tisch. Kollege (Horst) Seehofer würde mit einer Klage viel riskieren», sagte Kraft der «Bild am Sonntag». Dann würden etwa der Mehrwertsteuerausgleich zwischen den Bundesländern und die gemeinsame Forschungsförderung nicht länger gelten.

Die unionsregierten Geberländer Bayern und Hessen wollen ihre Zahlungen deckeln. Sie erwägen eine neue Klage vor dem Bundesverfassungsgericht, sollten Änderungen auf dem Verhandlungsweg in diesem Jahr scheitern. Für diese Haltung haben sich beide Länder den Unmut auch unionsregierter Bundesländer zugezogen.

Dobrindt: "Plumper Erpressungsversuch"

CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt warf Kraft einen «plumpen Erpressungsversuch» vor. «Frau Kraft klammert sich verzweifelt an den Länderfinanzausgleich, weil ihr Land in den eigenen Schulden absäuft. Statt immer nur auf die Millionen aus Bayern zu schielen sollte Frau Kraft endlich ihren NRW-Haushalt sanieren.» Deutschland könne sich kein Transfersystem leisten, bei dem die Hälfte der Länder bei Bayern am Tropf hänge, hieß es in einer Mitteilung Dobrindts. «Der Länderfinanzausgleich in der heutigen Form hat definitiv keine Zukunft.»

Kraft pochte dagegen darauf, dass der Länderfinanzausgleich eingehalten werden müsse. «Wir haben eine feste Vereinbarung bis 2019, der Herr Seehofer selbst zugestimmt hat. Solidarität ist keine Einbahnstraße.» Nordrhein-Westfalen habe 30 Jahre lang «ohne Klagen unter anderem auch für den Aufbau Bayerns gezahlt, war aber bisher nur in drei Jahren Empfängerland».

Bayern zahlte 2011 mit rund 3,66 Milliarden Euro die Hälfte der bundesweit umverteilten Mittel von insgesamt 7,308 Milliarden Euro. Nordrhein-Westfalen bekam im vergangenen Jahr 224 Millionen Euro aus dem Finanzausgleich. Dessen größter Nutznießer war Berlin, das mehr als 3 Milliarden Euro erhielt.



Kritik an „nutzlosem Ultraschall“

1

Verbraucherschützer mahnen Frauenärzte ab

Beim Eierstock-Ultraschall zeigten sich viele  Frauenärzte als "Meister des Verkaufs", kritisieren die Verbraucherschützer.

Düsseldorf Die nordrhein-westfälische Verbraucherzentrale hat mit der Abmahnung von Frauenärzten begonnen. Die Verbraucherschützer werfen den Medizinern unlautere Geschäftemacherei mit der Angst vor. So werde die Ultraschall-Untersuchung der Eierstöcke von vielen Gynäkologen als wertvolle Krebsvorsorge angepriesen. mehr...

Führungsstreit bei der Linkspartei

2

Kipping und Schwabedissen kandidieren für Vorsitz

Könnte von Lafontaines Rückzieher profitieren: Katharina Schwabedissen

Berlin/Düsseldorf Die nordrhein-westfälische Landeschefin der Linkspartei Katharina Schwabedissen und die stellvertretende Linke-Vorsitzende Katja Kipping haben ihre gemeinsame Kandidatur für den Parteivorsitz erklärt. mehr...

Bericht der Bundesregierung

3

Zahl der Computersüchtigen nimmt zu

Viele hängen fast krankhaft am Computer.

BERLIN In Deutschland sterben immer weniger Menschen an ihrer Drogensucht. Doch viele - vor allem junge Menschen - hängen inzwischen fast krankhaft am heimischen Computer oder an öffentlichen Geldspielautomaten. mehr...

Linke-Parteivorsitz

4

Machtkampf: Zwei Frauen gegen Bartsch

Katja Kipping (l) und Katharina Schwabedissen wollen beim kommenden Parteitag der Linken als weibliche Doppelspitze kandidieren. Foto: Jochen Lübke

BERLIN/DÜSSELDORF Der Machtkampf um den Vorsitz der Linken geht nach dem Verzicht Oskar Lafontaines in eine neue Runde: Die stellvertretende Linke-Vorsitzende Katja Kipping und die NRW-Landeschefin Katharina Schwabedissen kandidieren für eine weibliche Doppelspitze. mehr...

5

Merkel will Energiewende stärker steuern

«Wir wollen den Erfolg»: Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Energie-Gipfel. Foto: Michael Kappeler

Berlin (dpa) Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) macht die stockende Energiewende stärker zur Chefsache. «Die Energiewende ist eine große Aufgabe, man kann sagen eine Herkulesaufgabe, der wir uns verpflichtet fühlen», sagte sie im Bundeskanzleramt. mehr...

http://ad.de.doubleclick.net#oms.grevener-zeitung.de#nationalnews##1487362717#300#250#4
Weitere Themen
Im November 2009 beschloss der GM-Verwaltungsrat überraschend, Opel doch zu behalten.

Hintergründe und Rückblick

Opels langer Weg

Alle Entwicklungen beim Großkonzern und dem Werk in Bochum.  mehr...

Die Fracking-Methode macht vielen Bürgern Angst. Hier demonstrieren Bürger aus Lünne im Emsland.

Widerstand wächst

Gasbohrungen in NRW

Geplante Erdgas-Bohrungen der Energiekonzerne sorgen für Konflikte.  mehr...

Interview-Serie

Ein Gespräch in der Chefetage

Wir fühlen Top-Managern aus der deutschen Wirtschaft auf den Zahn.  mehr...

Kontakt | Impressum | AGB | Datenschutz

Weitere Angebote aus dem Medienhaus Lensing:
RuhrNachrichten.de | MuensterscheZeitung.de | DorstenerZeitung.de | HalternerZeitung.de | EmsdettenerVolkszeitung.de | MünsterlandZeitung.de
Heja-BVB.de | Nahraum.de | Immomia