http://ad.de.doubleclick.net#oms.grevener-zeitung.de#business#dcopt=ist;#614877137#728#90#2
http://ad.de.doubleclick.net#oms.grevener-zeitung.de#business##1565979451#120#600#3
Medienhaus Lensing
04.02.2012 18:50 Uhr
Schriftgröße: A A A

Russland räumt Probleme bei Gasexport in die EU ein

Moskau (dpa) Russland hat nach Klagen von europäischen Energieversorgern erstmals Probleme bei Gaslieferungen an den Westen eingeräumt. Vorrangige Aufgabe des staatlichen Energieriesen Gazprom sei es, den wegen der Extremkälte gestiegenen Bedarf in Russland zu befriedigen.

«
1/1
»

Russland hat nach Klagen von europäischen Energieversorgern erstmals Probleme bei Gaslieferungen an den Westen eingeräumt. Foto: Maxim Shipenkov (Foto: dpa)

Das sagte Regierungschef Wladimir Putin am Samstag bei einem Treffen mit der Konzernspitze. Zugleich müsse Gazprom maximale Anstrengungen unternehmen, den Bedarf der europäischen Partner sicherzustellen, betonte er.

Die EU hatte zuvor von Lieferkürzungen bei russischem Gas bis zu 30 Prozent bei einzelnen Energieunternehmen berichtet. Die Energiegroßmacht Russland gilt als wichtigster Gaslieferant für Europa. Die stellvertretenden Gazprom-Chefs Alexander Medwedew und Andrej Kruglow sagten bei dem Treffen mit Putin, dass der Westen deutlich mehr Gas von Russland anfordere, als das Unternehmen derzeit liefern könne.

Kruglow räumte dabei nach Angaben von Interfax ein, dass der Konzern in den vergangenen Tagen etwa zehn Prozent weniger Gas in den Export gepumpt habe als vertraglich mit den Kunden vereinbart. Die Liefermengen seien allerdings inzwischen wieder auf dem Vertragsniveau. Über Tage hatte Gazprom Angaben von Kunden über geringere Lieferungen zurückgewiesen.

Medwedew hatte zuletzt indirekt der Ukraine, dem wichtigsten Transitland für russische Gaslieferungen in die EU, die Schuld an dem Engpass gegeben. Die verarmte Ex-Sowjetrepublik wird von Russland immer wieder verdächtigt, Gas illegal für den Eigenbedarf abzuzapfen. Beide Länder streiten über Preise und Verträge für Gaslieferungen.

In Russland selbst stieg der Verbrauch nach Angaben von Analysten wegen der hartnäckigen sibirischen Extremkälte auf den Rekordwert von zwei Milliarden Kubikmetern Gas am Tag. Das sei so viel wie etwa EU-Mitglied Bulgarien in einem ganzen Jahr verbrauche, hieß es. Von den russischen Liefereinschränkungen waren unter anderem deutsche, österreichische und italienische Versorger betroffen.

Allerdings betonten die Energieunternehmen in den Ländern, dass die Speicher gefüllt seien und keine Notlage bestehe. Erst im vergangenen Herbst hatten Politik und Wirtschaft nach Inbetriebnahme des ersten Strangs der Ostseepipeline Nord Stream von mehr Energiesicherheit gesprochen.

Nach der Fertigstellung der zweiten Nord-Stream-Leitung sollen vom Herbst dieses Jahres an insgesamt 55 Milliarden Kubikmeter zusätzlich direkt von Russland nach Deutschland strömen. Damit können rund 26 Millionen Haushalte versorgt werden. Russland gilt mit 637 Milliarden Kubikmetern pro Jahr als größter Erdgas-Produzent und -Exporteur der Welt. Das Land will bei Bedarf seinen Gasexport in die EU von derzeit 125 Milliarden Kubikmeter bis 2020 auf 200 Milliarden erhöhen können.



Verpatzter Börsengang

1

Anleger klagen gegen Facebook und Banken

Am Freitag sprang der Kurs der Facebook-Aktie um mehr als zehn Prozent auf 42 Dollar hoch - doch dann ging es schnell abwärts.

NEW YORK Der Börsenstart von Facebook gerät zur Farce: Einige Anleger glauben, dass sie vom Unternehmen und den beteiligten Banken abgezockt wurden. Auch der Börsenbetreiber Nasdaq steht unter Beschuss. Die Rede ist von Mauscheleien und groben Pannen. Es gibt erste Klagen. mehr...

Schlecker-Insolvenz

2

Zukunft des Konzerns offenbar sehr unsicher

Die Hoffnungen der Schlecker-Mitarbeiter schwinden: Am Freitag fällt die Vorentscheidung über die Zukunft des Konzerns - die Anzeichen für eine Zerschlagung mehren sich.

STUTTGART Die Rettung der insolventen Drogeriekette Schlecker könnte noch in dieser Woche scheitern - die Gerüchte mehren sich. Sollten sich die Gläubiger für eine Zerschlagung entscheiden, könnte dies auch das Aus für Tausende Arbeitsplätze in Deutschland bedeuten. mehr...

Autobauer in der Krise

3

GM kündigt hartes Durchgreifen bei Opel an

Besonders das Opel-Werk in Bochum gilt als gefährdet.

HAMBURG/BOCHUM Die Opel-Mutter General Motors (GM) will bei Opel hart durchgreifen. Halbherzige Sanierungsprogramme soll es bei der defizitären deutschen Tochter nicht mehr geben, sagte GM-Vize-Chef Stephen Girsky in einem Interview. mehr...

Ärger um Verpixelung

4

Microsoft stoppt Kartendienst Streetside

Ein Kamera-Auto des Kartendienstes Streetside 2011 in Nürnberg

München/Redmond Als Reaktion auf umstrittene Verpixelungs-Anfragen hat Microsoft seinen Panorama-Kartendienst Streetside in Deutschland vorerst gestoppt. Die bereits veröffentlichen Fotos von Straßen in Städten wie Berlin, München, Stuttgart oder Frankfurt/Main können nicht mehr abgerufen werden. mehr...

Energiegipfel

5

Merkel fehlt der Masterplan

Am Mittwoch beraten sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Bundesländer über die Energiewende - noch ist die Kritik vor allem aus Industrie und Wirtschaft laut.

Berlin 16 Länder, 16 Konzepte: Die Energiewende von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) leidet zunehmend unter fehlender Koordinierung und zu geringer Planungssicherheit. Wegen daher ausbleibender Investitionen berät Merkel an diesem Mittwochvormittag im Kanzleramt mit den Ministerpräsidenten der Länder über die Probleme bei der Umsetzung des Mammutprojektes. mehr...

Börse Frankfurt

Deutsche Aktien wegen Griechenland stark unter Druck

Schwache Wirtschaftsdaten aus Italien und die anhaltenden Sorgen um die Zukunft Griechenlands in der Eurozone haben dem deutschen Aktienmarkt am Mittwoch einen herben Rücksetzer eingebrockt. Kurz nach Beginn des EU-Sondergipfels büßte der Dax 2,33 Prozent auf 6285,75 Punkte ein. mehr...

http://ad.de.doubleclick.net#oms.grevener-zeitung.de#business##1454191757#300#250#4
DAX

DAX: Schlusskurse im Späthandel am 23.05.2012 um 20:31 Uhr

An der Frankfurter Wertpapierbörse wurden im Späthandel am 23.05.2012 um 20:31 Uhr folgende Schlusskurse für die 30 Werte des Deutschen Aktienindex DAX festgestellt. (Stand und Veränderung zur Schlussnotierung am vorherigen Börsentag bei Aktien in Euro, bei Indizes in Punkten). mehr...

Dow Jones

New Yorker Schlusskurse am 23.05.2012

Die 30 Aktien des Dow Jones Industrial Index wiesen am 23.05.2012 um 22:25 Uhr MEZ folgende Schlusskurse auf. (Stand und Veränderung zur Schlussnotierung am vorherigen Börsentag bei Aktien in US-Dollar, bei Indizes in Punkten). mehr...

Devisen

Sorten- und Devisenkurse am 23.05.2012

Folgende Sorten- und Devisenkurse wurden am 23.05.2012 um 15:58 Uhr festgestellt. mehr...

Lade TED
 
Abstimmung wird geladen, bitte warten...
 


Weitere Themen
Im November 2009 beschloss der GM-Verwaltungsrat überraschend, Opel doch zu behalten.

Hintergründe und Rückblick

Opels langer Weg

Alle Entwicklungen beim Großkonzern und dem Werk in Bochum.  mehr...

Die Fracking-Methode macht vielen Bürgern Angst. Hier demonstrieren Bürger aus Lünne im Emsland.

Widerstand wächst

Gasbohrungen in NRW

Geplante Erdgas-Bohrungen der Energiekonzerne sorgen für Konflikte.  mehr...

Interview-Serie

Ein Gespräch in der Chefetage

Wir fühlen Top-Managern aus der deutschen Wirtschaft auf den Zahn.  mehr...

Top-Links
Kontakt | Impressum | AGB | Datenschutz

Weitere Angebote aus dem Medienhaus Lensing:
RuhrNachrichten.de | MuensterscheZeitung.de | DorstenerZeitung.de | HalternerZeitung.de | EmsdettenerVolkszeitung.de | MünsterlandZeitung.de
Heja-BVB.de | Nahraum.de | Immomia